Das beste Glossary – Wiki – Wörterbuch Plugin für WordPress

Unter Glossary Plugins versteht man Plugins die Dir ermöglichen, Wissensseiten zu erstellen und automatisch innerhalb Deiner Webseite verlinken zu lassen.

Das sorgt dann dafür, dass ohne viel Aufwand jede Menge Link Juice von allen möglichen Unterseiten in Richtung dieser Wissensseiten geschickt wird. Ganz wunderbar für die Suchmaschinenoptimierung der Seite. Da schläft das SEO-Herz höher 🙂 Und natürlich das der interessierten Leser, die den Links folgen, und somit einen Mehrwert geboten bekommen.

Glossary oder Wörterbuch Plugins sind also eine super Möglichkeit, gut für wichtige Themen zu ranken.

Leider haben sie auch einen Nachteil: Meiner Erfahrung nach sind sie schnell ressourcenhungrig und nicht ganz unanfällig für Plugin Konflikte.

Du solltest also immer genau schauen, ob ein Plugin wirklich mir Deiner Seite kompatibel ist, ehe Du viel Arbeit in den Aufbau der Inhalte steckst.

Hier ist eine Übersicht der mir bekannten Glossary Plugins und einige wichtige Punkte die Du kennen solltest.

CM Tooltip Glossary / free oder pro

Das Glossary Plugin von Creative Minds war lange Zeit mein Glossary Plugin der Wahl auf diversen Seiten. Es liefert Dir einige sehr coole Funktionen:

  • Standard Verlinkung der Begriffe auf die Glossary Inhaltsseiten. Dabei ist die Optik der Links sehr schön anpassbar. (Farbe, Unterstricherung etc.)
  • Verwendung von Synonymen und Singular/Plural. Führt alles auf die jeweilige Glossary Seite
  • In der Pro Version können mehrere Glossaries nebeneinander betrieben werden. Z.B. für verschiedene Kategorien, aber auch zweckentfremdet für ein A-Z und z.B. einen zusätzlichen Supportbereich.

Nachteile: In einer meiner Installationen (mit zugegebenermaßen recht vielen Plugins) gab es Probleme mit Server Peaks, die sich auch der Support nicht erklären konnte. Die Jungs waren allerdings wirklich super schnell und bemüht. Genutzt hatte es leider nix, so dass ich das Plugin jetzt nicht mehr in Einsatz habe. Aber es ist definitiv einen Versuch wert. Laut Service hatten sie den Fall vorher noch nie, und auch in Foren konnte ich nix finden – auf den meissten Websites scheint CM Tooltip Glossary also problemlos zu laufen.

Es gibt übrigens auch eine Version speziell für WooCommerce, in der auch Deine Produkte mit aufgenommen werden können. Also eine super Sache für Affiliate Seiten.

Das CM Tooltip Glossary gibt es hier.

Encyclopedia / pro

Dieses Plugin vom deutschen Entwickler Dennis Hoppe macht einen recht vielversprechenden Eindruck bzgl. der Features.

Wenn ich mir allerdings die Kommentare der kostenlosen Version anschaue, dann scheinen eine ganze Menge Leute Probleme mit dem Plugin zu haben.

Das hat mich erstmal davon abgehalten, es auszuprobieren. So wirklich beurteilen kann man die Funktionen allerdings erst mit der Pro Version, denn  fast alle der coolen Features bleiben der Bezahlversion vorbehalten. Diese ist allerdings mit gerade mal 35€ Pro Jahr sehr bezahlbar.

WP Glossary – Encyclopedia / Lexicon / Knowledge Base / Wiki / Dictionary*

Dieses Glossary Plugin auf meiner Lieblings Plugin-Plattform CodeCanyon* könnte mein neues Glossary Plugin der Wahl werden: Stylisch, beschränkt sich auf die wichtigsten Funktionen und wirbt damit, mit vielen WordPress Themes und Plugins kompatibel zu sein.

Klar, erzählen können die Jungs viel – aber dass sie das schreiben zeigt mir zumindest, dass sie den Punkt Plugin-Kompatibilität auf dem Schirm haben, und hoffentlich ordentlich Ressourcen reingebuttert haben, um dieses Wörterbuch / Glossary Plugin möglichst kompatibel und Bug-frei zu halten.

Schonmal gut:

  • Der WordPress Editor kann genutzt werden, Beiträge können also schick gestaltet werden
  • Eine Tooltip-Funktion gibt es. Wer sie braucht … ich finde sie nervig. Können aus abgeschaltet werden.
  • Links können auf Wunsch in neuem Tab geöffnet
  • Ich kann angeben, auf welchen Post-Typen Links eingerichtet werden sollen. So kann ich z.B. Produkte rauslassen, denn hier will ich ja meinen Leser im Normalfall hinbekommen – und nicht wegleiten 😉
  • Der Entwickler hat superschnell auf Fragen geantwortet, und sie gleich beantworten können.

Weitere Abcheckpunkte:

  • Kann der Glossary-Term für die URL der Glossary Beiträge frei gewählt werden? Ja, das geht. Du kannst die Glossary-Basis frei wählen, z.B. www.DeinSeitenname.de/woerterbuch/Beitragsname

Du bekommst das Plugin hier*, und hier ist eine Demo-Installation.

WP Glossary

Ein Urgestein der WordPress Glossary Plugins.

Was mir darin nicht gefällt: Du musst mit einem Shortcode jedes Word einrahmen, das zum Glossary Begriff verlinken soll. Das ist mir persönlich zu aufwändig – auch wenn es Dir natürlich eine sehr gute Kontrolle über die verlinkenden Begriffe gibt.

Hier gibt es WP Glossary.

 

 

E-Mail Anbieter für transaktionale E-Mails … trans what?

Transaktionale E-Mails. Klings ja schon echt fancy, oder? Dabei ist es gar nichts so wildes:

Unter transaktionalen E-Mails versteht man Mails, die nicht von Dir im Rahmen eines Newsletters oder irgendwelcher Marketingmaßnahmen verschickt werden, sondern die als Reaktion auf eine Aktion Deines Webseitenbesuchers oder Kundens verschickt werden.

Typische Transaktionale E-Mails wären also z-B. die Bestätigungsmail nach einem Kauf in Deinem Online-Shop, die OptIn-Mail nach Anmeldung zu Deinem Newsletter oder eine §Dein Paket wird jetzt verschickt“ Mail.

Was haben diese Mails gemeinsam? Sie sind richtig wichtig!

Nicht, dass Dein Newsletter nicht wichtig wäre. Aber falls hier mal eine Folge bei einem Leser nicht ankommt, geht nicht gleich die Welt unter. Aber wenn die Bestätigungsmail mit Bankdaten nach einem Kauf nicht ankommt, dann hast Du ein Problem. Dann wird Dein Kunde nämlich nicht zahlen.

Oder wenn die OptIn Mail nicht ankommt – dann wird Dein Leser diese nicht bestätigen und folglich doch kein Leser werden … und ausserdem findet er Dich vielleicht von jetzt an doof, weil Du Dein System offensichtlich nicht im Griff hast, und die angekündigte Mail nicht kommt.

WordPress Mails sind nicht zuverlässig

Ja, nun gibt es ein Problem: Die in WordPress integrierte Mailfunktion ist alles andere als zuverlässig. Es kann immer mal sein, dass WordPress ein eMail über die WP_mail Funktion doch nicht schickt.

Und selbst wenn WP die Mails rausschickt, ist die Chance ziemlich groß, dass sie im Spamfilter des Kunden landet. Einige technische Aspekte, die von den üblichen Mailprogrammen zum Erkennen von Spam-Mails herangezogen werden, werden nämlich von WordPress nicht sauber gelöst.

Was tun, damit die Mails ankommen?

Glücklicherweise gibt es eine Möglichkeit, auch aus WordPress heraus Deine Mails sauber und sicher zu versenden: Du nutzt einfach

  1. entweder per SMTP deinen normalen E-Mail Hoster zum Versenden Deiner Mails
  2. noch eleganter: Du nutzt einen externen Anbieter, der sich in Die Mailfunktion Deiner WP Installation einklinkt und die Mails verschickt.

Diese externen Anbieter habe ich mit mal angeschaut, und einige von denen bieten einige sehr sexy Zusatzfunktionen. Zum Beispiel kannst Du bei einigen die versendeten Mails einsehen, um zu schauen, was genau dem Kunden geschickt wurde.

Das kann z.B. extrem hilfreich sein, um Übersetzungsfehler, Copy&Paste Fehler oder irgendwelches anderes Ungemach zu erkennen. Alternatic hättest Du selber als Testkunde akieren können … das ist sicher anfangs super sinnvoll. Aber man kann ja nicht andauernd Testkäufe tätigen. Zur Kontrolle des laufenden Betriebs ist also eine solche E-Mail Kontrollfunktion genial.

E-Mail Anbieter mit transactional Mail Funktion im Vergleich

Hier die Anbieter mit ihren Vor- und Nachteilen – subjektiv, aber dafür aus dem Leben gegriffen und möglichst hilfreich für Dich:

Mandrill

Sehr cool bei Mandrill: Es ist direkt verknüpft mit Mailchimp. Wenn Du also bereits Mailchimp nutzt, kannst Du Mandrill als kostenpflichtiges AddOn hinzuholen, und hast direkt Zugriff auf Deine komplette Mailingliste.

Sehr schön bei Mandrill: Du kannst sämtliche Nachrichten, die per SMTP versendet wurden, im Mandrill Interface einsehen und nachlesen. Es ist also problemlos möglich, nochmal eben zu schauen welche Infos in dieser oder jeder automatisierten Kundenmail rausging. Suerp praktisch auch, um Fehler zu finden. Schnell rutscht mal bei WooCommerce eine falsch aktualisierte Übersetzung irgendwo in eine Mail, oder dass man es gleich merkt.

MailJet

Bei Mailjet unter zu kommen ist ja erstmal gar nicht so einfach. Ich bin jetzt seit drei Tagen in diversen Mails mit dem Support dabei, mein MeilJet Kundenkonto freischalten zu lassen.

Als es jetzt angeblich geklappt hat, habe ich statt einer freundlichen Mail eine Rüge bekommen, dass mein Konto nun „gestoppt“ worden sei, weil ich eine „Negative Versandaktivitäten“ aufzuweisen hätte. Deshalb hätte ich nun ein Versandlimit von 120 Mails/Tag auferlegt bekommen.

Nein, leibe Leute … ich habe noch keine negativen Versandaktivitäten, denn ich bin Neukunde! Ich habe bei EUch noch gar nix verschickt. OK, das ist in gewisser Weise auch ein enegative Versangaktivität 😉

Aber gut, ich lasse mich von diesem marketingmäßig nicht gerade vorbildlichen Begrüßungskommitee mal nicht abschrecken, und schaue mir die Features von MailJet an:

SendGrid

Bei SendGrid werden die gesendeten Mails nicht gespeichert. Man kann also nicht den Inhalt von per SMTP gesendeten Inhalt sehen – noch nicht einmal die Überschrift.

SendInBlue

Was mir beim E-Mail Anbieter SendInBlue direkt mal sympathisch ist: Die Daten sind in Europa, genauer in Frankreich gehostet.

Ausserdem wichtig und gut: Ser gesamte Mailverlauf lässt sich im Nachhinein einsehen und chronologisch verfolgen.

Zu SendInBlue geht es hier.